12.04.2015 | Hochspannung am Schmelzofen

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LVZ am Sonntag - Onlineausgabe vom 12.04.2015

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03.02.2015 | Werkzeugguss bei SHB

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Die SHB Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf GmbH erweitert ihr Leistungsspektrum und bietet künftig Werkzeugguss im Vollformverfahren an. Seit 2013 hat das Mutterunternehmen der Gießerei, die DIHAG Holding GmbH, 11 Millionen Euro in den Leipziger Standort investiert und unter anderem die Handformerei modernisiert. Dadurch hat das Unternehmen die Voraussetzung für die Fertigung von Werkzeugen in allen niedrig- und hochlegierten Stahlgüten geschaffen. Mit dieser Leistung wendet sich die Gießerei der DIHAG Holding GmbH an den Werkzeugbau und die Automobilindustrie.

„Mit dem Angebot Werkzeugguss reagieren wir auf dem wachsenden Bedarf der Automobilbranche und des Werkzeugbaus“, erläutert Dirk Hähndel, Geschäftsführer der SHB. Die Gießerei bietet ab sofort Werkzeugguss aus Werkstoffen an, die sich durch eine hohe Festigkeit und eine gute Oberflächenhärtbarkeit auszeichnen. Die Kunden profitieren somit von Werkzeugen mit langen Standzeiten. Die Leipziger Traditionsgießerei fertigt die Werkzeuge für Warm- und Kaltarbeit sowie für Kunststoffformen mittels Vollformguss im Handformverfahren bis acht Tonnen und in den Abmessungen von 2,8 x 2,5 x 1,5 m. Das dafür eingesetzte Alpha- Set- Formstoffsystem ist durch seine Duktilität für diesen Einsatzbereich besonders gut geeignet.  „Um unseren Kunden höchste Qualität im Werkzeugbau zu gewährleisten, beraten wir sie bei der Auswahl des passenden Werkstoffs, denn dieser muss auf die individuellen Werkzeuganforderungen abgestimmt sein“, berichtet Heiko Voigt, Vertriebsingenieur bei der SHB. Auf Wunsch übernimmt die DIHAG-Tochter von der gießtechnischen Beratung, Konstruktion und Formfüllungssimulation bis zum Modellbau auch alle vorgelagerten Schritte.

 Möglich wurde die Angebotserweiterung durch die Investitionen der finanzstarken DIHAG Holding GmbH, die allein seit 2008 150 Millionen Euro in modernste Anlagen und Technologien ihrer zehn europaweiten Gießereien investiert hat. In Leipziger Werk wurde unter anderem die Handformerei modernisiert und eine Putzerei mit zusätzlicher Wärmebehandlung für den Großguss aufgebaut.

 

 

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